Sieger Quali kleines Finale - Verlierer Quali großes Finale
Schiedsrichter Hübner Klaus Linie: Bieringer / Prückl
FG Grieskirchen Pötting- ASKÖ Laakirchen 3:1 (11:05, 11:03, 08:11, 11:02)
Im Spiel um Platz trifft der gescheiterte Titelfavorit FG Grieskirchen/Pötting auf die
aufstrebende Mannschaft von ASKÖ Laakirchen. Obwohl Laakirchen durch den
gestrigen Sieg gegen ÖTB Perg voller Selbstvertrauen in das Spiel gegen den
Feldmeister gehen wird - bedarf es trotzdem einer gehörigen Leistungssteigerung
um gegen den ursprünglichen Titelfavoriten die Bronzemedaille zu holen. Grieskirchen
findet sich hingegen in einer ungewohnten Situation wieder, denn bislang war man
wenn man es ins Meisterschaftsfinale schaffte immer nur im Finale vertreten. Wie
werden die Grieskirchner mit dieser Situation umgehen ?
1. Satz 11:05 FG Grieskirchen/Pötting
Nach einem Fehler von Dietmar Weiss am Block bringt dieser Laakirchen durch einen
Servicefehler mit 2:0 in Führung. Pech für Grieskirchen – der Ball springt nach der
Abwehr von der Decke an die Wand, doch Dietmar Weiss kontert mit einem
Servicewinner zum 3:1. Zwei Eigenfehler von Laakirchen sorgen für den 3:3
Ausgleich. Laakirchen kann im Service zu wenig Druck erzeugen –Grieskirchen nutzt
die Chance um durch druckvolle Angriffe auf 6:3 davon zu ziehen. Laakirchen kann
Grieskirchen weiter nicht unter Druck setzen, während diese auf 9:4 davonziehen. Ein
Serviceass von Dietmar Weiss bringt den ersten Satzball für Grieskirchen, welchen
Kurt Söser mit einem Servicewinner abwehren kann. Dietmar Weiss antwortet mit
einem starken Service und sichert Grieskirchen den ersten Satz mit 11:05.
2. Satz 11:03 FG Grieskirchen/Pötting
Grieskirchen geht durch zwei Punkte von Joao Fidelis mit 2:0 in Führung, ehe Dietmar
Weiss mit viel Risiko zum 3:0 punktet. Grieskirchen baut die Führung auf 5:0 aus –
Laakirchen reagiert mit einem Time Out. Bei Grieskirchen kommt Hubert Schatzl für
Kapitän Stefan Einsiedler ins Spiel. Laakirchen kommt in Folge zwar zu den ersten
Zählern – doch Grieskirchen macht weiter Druck und zieht auf 8:2 davon. Eigenfehler
von Laakirchen machen es Grieskirchen leicht und nach zwei Servicefehlern von
Markus Beisskammer sichert sich Grieskirchen mit 11:03 auch Satz Nr. 2.
3. Satz 11:08 ASKÖ Laakirchen
Laakirchen erwischt durch Eigenfehler von Grieskirchen den besseren Start und geht
mit 3:1 in Führung. Mit einem tollen Block und einem druckvollen Angriff an die
Grundlinie bringt Kurt Söser Laakirchen mit 5:1 weiter in Front. Nach einem Time Out
kommt bei Grieskirchen Stefan Einsiedler für Markus Kraft zurück ins Spiel.
Grieskirchen schafft aber auch nach einem Time Out nicht Laakirchen unter Druck zu
setzen – Laakirchen baut die Führung durch druckvolle Angriffe auf 8:3 aus.
Grieskirchen kommt auf 9:6 heran als Dietmar Weiss beim Block mit Kurt Söser
zusammenstoßt. Nach Wiederholung macht er aber den Punkt zum 7:9. Grieskirchen
kommt weiter auf 8:9 heran als Dietmar Weiss den Block nicht auflöst und Kur Söser
zum 10:8 für Laakirchen punkten kann. Ein Leinenfehler von Dietmar Weiss bringt
schließlich den 11:08 Satzgewinn für Laakirchen
4. Satz 11:02 FG Grieskirchen/Pötting
Grieskirchen geht durch zwei Servicefehler von Kurt Söser schnell mit 2:0 Führung.
Grieskirchen macht Druck, die drei folgenden Angriffe verfehlen ihr Ziel nicht und
Grieskirchen baut die Führung auf 5:0 aus. Erst Joao Fidelis nach der Abwehr eines
kurz gespielten Angriffes der Ball an den Körper springt kann Laakirchen erstmals
anschreiben. Durch Eigenfehler von Laakirchen erhöht Grieskirchen aber auf 8:2. Zwei
Servicefehler von Kurt Söser bringen Grieskirchen 8 Matchbälle. Nach einem Time Out
sorgt Kurt Söser mit einem Übertritt beim Service für den Spielgewinn von Grieskirchen
Grieskirchen sichert sich durch einen letzlich klaren 3:1 Erfolg über ASKÖ
Laakirchen im Abschiedsspiel von Abwehrspieler Joachim Maier die
Bronzemedaille. Joachim Maier wurde im vierten Satz kurz vor Ende unter
standing ovations von der Fausballbühe verabschiedet. Laakirchen konnte den
amtierenden Feldmeister einzig im dritten Satz unter Druck setzen. Aufgrund
der hohen Eigenfehlerquote im Angriff bleibt Laakirchen auch im zweiten Anlauf
bei einem Meisterschaftsfinale ohne Medaille